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Thermoschocktherapie


Nach Distorsionstraumen mit Schwellungen des Gelenkes oder bei entzündlichen Prozessen an Sehnen und Bändern empfehlen wir zusätzlich zur medikamentösen oder physiotherapeutischen Behandlung die Thermoschocktherapie mit dem Cryofos-Gerät.

Diese Behandlung ist sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates einsetzbar, wobei mit der Therapie gleich nach erfolgtem Trauma begonnen werden kann. Die Behandlung schließt sich gleich der Untersuchung an und dauert in der Regel nicht länger als 2 Minuten.

Bei der Behandlung wird die Haut über dem betroffenen Areal auf bis zu 2°C herabgekühlt. Dadurch wird eine erste Schmerzlinderung erzielt, die der Patient gleich als angenehm empfindet. Durch die nachfolgende reaktive Erwärmung der Haut und des Unterhautgewebes wird der Lymphfluss vermehrt angeregt, so dass die Entzündungsmediatoren und/oder der intraartikuläre Erguss schneller abtransportiert werden. Die Behandlungsfrequenz beträgt je nach zugrundeliegender Erkrankung bis zu acht Anwendungen im zweitägigen bis wöchentlichen Rhythmus.

Das Cryofos-Gerät versprüht unter Druck ein CO2-Gemisch auf die Haut. Dabei wird das Areal mittels einer monochromalen Lichtquelle, die einen beruhigenden Effekt in dem betroffenen Bezirk bewirkt, eingegrenzt und über eine Thermosonde die Hauttemperatur kontrolliert. Um eine zu starke Verkühlung oder gar Erfrierung der Haut zu vermeiden, schaltet das Gerät automatisch bei Unterschreiten der 2°C-Grenze automatisch ab.

Die Hauptindikationen der Thermoschocktherapie in unserer Praxis sind OSG-Distorsionen, Kniegelenksergüsse, Tennis- und Golferellenbogen, Strecksehnenentzündungen im Handgelenks- und Daumenbereich sowie chronische LWS- und HWS-Beschwerden.