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Knorpelschäden und Atrose


Diese Seite befasst sich mit der Behandlung von Knorpelschäden und Atrose. Im Orthopädiezentrum in Maschen stehen Ihnen dafür u.a. die Knorpeltherapie und die Knorpeldichtemessung zur Verfügung. Informieren Sie sich hier über die beiden Krankheitsbilder und die Behandlungen, oder vereinbaren Sie einen Termin mit unseren Spezialisten.
Termin vereinbaren Anrufen: 04105-580560 info@orthopaedie-maschen.de

Knorpelschäden

Ein Gelenk ist die bewegliche Verbindung zweier oder mehrerer Knochen. Die gelenkbildenden Knochen sind an den Enden von einer elastischen Knorpelschicht überzogen. Diese ermöglicht zusammen mit der Gelenkschmiere eine nahezu reibungslose Bewegung des Gelenks. Knorpel ist nichtdurchblutetes Gewebe und kann sich kaum selbst regenerieren. Nutzt er sich ab, reibt irgendwann Knochen auf Knochen.
Die Knorpelschicht selbst ist schmerzunempfindlich. Schmerzen entstehen durch die Mitreaktion angrenzender Gewebe. Löst sich ein Knorpelstück ab, kann es zu einer Gelenkblockade mit Bewegungseinschränkung und starken Schmerzen kommen.

Ursachen für Knorpelschäden

Knorpelschäden können auftreten durch:

  • Unfälle
  • Sportverletzungen
  • Überbelastung (z. B. durch Übergewicht)
  • Fehlbelastung (Achsenfehlstellung an Ober- und/oder Unterschenkel, Fehlstellung der Kniescheibe)
  • Rheumatische und entzündliche Krankheiten

Diagnose

Da es keinen Test zur Erkennung eines Knorpelschadens gibt, sind zur Diagnostik sowohl klinische wie auch bildgebende Verfahren notwendig. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Schwellung und Ergussbildung können typische klinische Erscheinungen sein. Zur weiteren Diagnostik empfiehlt sich eine Röntgenaufnahme des Kniegelenkes in zwei Ebenen sowie eine MRT. Ergänzend sollte immer eine Ganzbeinstandaufname zur Erkennung von Achsabweichungen sowie eine Kniescheibenaufnahme angefertigt werden.

Der Knorpelschaden wird nach Outerbridge in vier Schweregrade eingeteilt:

  • Stadium 1: leichte Auffaserung
  • Stadium 2: Einrisse, fransige Degeneration
  • Stadium 3: tiefe Rillen, starke Auffaserung, abgeschliffene Areale
  • Stadium 4: kein Knorpel mehr vorhanden, freiliegender Knochen („Knochenglatze“)

Unbehandelt führen Knorpelschäden im Laufe der Zeit zur Arthrose (fortschreitender Gelenkverschleiß). Die Stadien 3 und 4 stellen schon den Übergang zur Arthrose dar.

Knorpel

Arthrose

Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung in Deutschland. Viele Menschen haben damit zu tun, wenn sie älter werden. Die Knorpelschicht eines Gelenkes ist hierbei zerstört. Der Gelenkverschleiß betrifft oft Knie, Hüfte, Hände und die Zehen.

Stadien der Arthrose

Es kommt zunächst zu Steifheitsgefühlen und auch zu Schwellungen am Gelenk. Im weiteren Verlauf treten Belastungsschmerzen auf, wie stechende Schmerzen bei Stoßbelastungen. Mit der Zeit nehmen die Schmerzen zu. Die Knochen des Gelenks können sich verändern und verformen, es bilden sich Zacken an den Rändern der Knochen (Osteophyten). Diese können die Beweglichkeit des Gelenks behindern.
Bei stark fortgeschrittener Arthrose treten die Schmerzen auch in Ruhe auf. Es kommt zu Dauerschmerz mit Bewegungseinschränkung, der sehr belastend sein kann.

Diagnose von Arthrose

Eine Arthrose lässt sich an den typischen Symptomen erkennen. Eine Röntgenuntersuchung kann in Zweifelsfällen erfolgen. Geht es darum, andere Erkrankungen auszuschließen, können auch Blutuntersuchungen, MRT oder ein Ultraschall erfolgen.

Knorpeltherapie in Hamburg


Alle Gelenke des Körpers sind mit Knorpel überzogen, der ein reibungsarmes, schmerzfreies Bewegen der Gelenke ermöglicht. Durch Unfälle, Abnutzung oder Entzündungen können Schäden im Knorpel entstehen, die mit der Zeit immer größer und tiefer werden. Dies führt zu einer Vielzahl an Beschwerden und Schmerzen. Ist die Knorpelschicht über das Ihrem Alter entsprechende Maß hinaus abgenutzt, spricht man von Arthrose.

Knorpel ist jedoch kaum fähig, sich selbst zu regenerieren. Ein zunehmender Verschleiß führt daher unbehandelt im Laufe der Zeit zu Dauerschmerzen und im Spätstadium zu einem kompletten Aufbrauchen des Gelenkknorpels mit Bewegungseinschränkung. Eine frühzeitige Behandlung ist daher wichtig.

Implantation einer Endoprothese hinauszögern

Kommt es im Rahmen einer Arthrose zu einer Bewegungseinschränkung des Gelenkes mit einer zunehmenden Schmerzsymptomatik und Einschränkung der Lebensqualität, müsste eine Endoprothese eingebaut werden. Besonders bei jüngeren Patienten mit Knorpelschäden sollte, aufgrund der nur begrenzten Haltbarkeit der Endoprothesen, die Implantation so lange wie möglich hinausgezögert werden.

Knorpelbehandlung und -regeneration („Knorpelrepair“)

Heutzutage ist es möglich, Knorpeldefekte durch gelenkspezifisches Knorpelgewebe zu heilen. Herr Dr. med. Alexander Kurme hat sich auf die operative Behandlung fokaler (punktueller) Knorpelschäden am Hüft- und Kniegelenk spezialisiert. Regelmäßig nimmt der Knorpelexperte in der ATOS Klinik Fleetinsel Hamburg gelenkerhaltende Eingriffe (Knorpeloperationen) vor. Dabei führt er zum Beispiel folgende Behandlungen bei Knorpelschäden sowie bei Begleitpathologien durch:

  • Autologe Chondrozytentransplantation (ACT, Knorpeltransplantation)
  • Mikro-/ Nanofrakturierung mit Matrixabdeckung (Bildung von Ersatzknorpel)
  • Regenerative Knorpelverfahren (Minced cartilage: körpereigene Knorpelchips)
  • Korrekturosteotomien bei Beinachsfehlstellungen
  • Stabilisierungsoperation der Kniescheibe (MPFL)
  • Kreuzbandplastiken
  • Schenkelhalstaillierungen
  • Pfannenrandkorrekturen
  • Labrumstabilisierungen /-naht

Knorpeltransplantation in Hamburg

Große Knorpeldefekte, ab einer Größe von 2 cm², werden mittels einer körpereigenen („autologen“) Knorpelzelltransplantation (ACT) biologisch rekonstruiert. Bei dieser Technik werden während eines arthroskopischen Eingriffs (Gelenkspiegelung) körpereigene Knorpelzellen aus einer Randzone des geschädigten Gelenks entnommen. Sie werden danach in einem Speziallabor unter sterilen Bedingungen gezüchtet und vermehrt. Nach ca. 6 bis 7 Wochen werden die Zellen in den Defekt transplantiert. Im Gelenk wächst dann hochwertiges, körpereigenes Knorpelgewebe nach, wobei dafür ein strenges Nachbehandlungstraining einzuhalten ist. Eine vollständige Heilung von Knorpeldefekten ist damit möglich, ebenso Schmerzreduktion und Wiederherstellung der Belastbarkeit. Gelenkersatz kann so vermieden werden.

Weitere Informationen zur Knorpeltherapie in Hamburg finden Sie hier:

mehr erfahren

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