funktionelles Taping

 

Die ganzheitliche Betrachtungsweise des menschlichen Körpers mit seinen vielfältigen Vernetzungen über Strukturen wie z. B. Haut, Faszien, Muskeln, Meridiane etc. bildet die therapeutische Grundlage des funktionellen Tapings. Anatomische Kenntnisse sowie ein eingehende Teste in Verbindung mit Haut- und Faszienverschiebungen sind unentbehrlich, um die Dysfunktionen im Körper vollständig zu erfassen.

Zentrale Anlagen wie z. B. im Brust- und Bauchbereich führen bereits zu allgemeinen Verbesserungen der Körpersysteme und sind Grundlagen von selbstheilenden Prozessen. Lokale Anlagetechniken im Bereich der gestörten Strukturen schließen sich an. Eine erneute Durchführung der Eingangstests muss die Richtigkeit der Anlage bestätigen.

Die positiven Ergebnisse des Kinesiotapings werden u. a. erklärt durch:

-  Entlastung der Muskulatur
-  Verbesserung der Mikrozirkulation
-  Aktivierung des lymphatischen Systems
-  Aktivierung des endogenen, analgetischen Systems
-  Unterstützung der Gelenkfunktionen
-  Positiver Einfluss auf die Funktion der inneren Organe

Anlagekomfort- und dauer
Durch die Materialeigenschaft und die richtige Anlage wird das Tape bereits nach wenigen Minuten als nicht störend empfunden. Aktivitäten des täglichen Lebens wie Arbeit, Sport und Freizeit werden durch das Tape nicht eingeschränkt, sondern eher gefördert. Durch das wasserabweisende Material ist es ohne Probleme möglich zu duschen oder zu baden ohne die Anlage wechseln zu müssen. Die Hauptwirkung des Tapes wird in den ersten 3 – 5 Tagen nach der Anlage erwartet. Positive Wirkungen in Bezug auf das Beschwerdebild nach längerer Anlagedauer werden ebenfalls sehr oft beobachtet. Allergische Reaktionen werden nur in seltenen Fällen registriert und sind häufig bedingt durch vorhergehende oder aktuelle Medikamenteneinnahme sowie manchmal auch durch erhöhten Alkohol- und Nikotinkonsum. Falsche Anlagetechniken können ebenfalls zu negativen Reaktionen führen. Aus diesem Grund sollte die Tapeanlage von einem geschulten, medizinischen Fachmann angelegt werden.

Anwendungen
Bei allen Funktionsstörungen, in der Prophylaxe, bei postoperativen und posttraumatischen Zuständen, u. a. in der Orthopädie, Sportphysiotherapie, Neurologie, Innere Medizin, Gynäkologie, Geburtshilfe, Kinderheilkunde kann das Tape angewandt werden.

Anwendungsbereiche
Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, funktionelle Dysfunktionen, Sportverletzungen, Arthrose, Wirbelsäulen-/Bandscheibenprobleme, Muskelverspannungen, Ischialgien, ISG-Probleme, Haltungsschwäche, Kopfschmerzen, Migräne, Epicondylitis, Carpaltunnel-Syndrom, Lymphödeme, Lähmungen, Polyneuropathie, Menstruationsbeschwerden, Rückbildung und Nachsorge nach der Geburt, Harninkontinenz, u. v. m. Die Behandlung mit dem Tape fällt zurzeit nicht unter die verordnungsfähigen Leistungen und muss somit vom Patienten selbst getragen werden. Die Kosten variieren je nach zeitlichem Aufwand, Menge des Materials und Komplexität der Anlagetechniken.

Die Taping-Therapie kann zusammen mit vielen anderen Therapien in einem Gesamtkonzept oder auch als eigenständige Behandlung angewendet werden. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihre medizinischen Beschwerden mit einer sehr effektiven und ohne Nebenwirkungen auskommenden Therapie nachhaltig zu verbessern oder sogar komplett zu beseitigen.

 

Herr Dr. med. Rosenberg und Herr Dr. med. Behle haben die Ausbildung zum Internationalen Taping-Therapeuten abgeschlossen.

SPRECHZEITEN

Montags bis Donnerstags:
8:00 - 13:00 & 14:00 - 18:00 Uhr
Freitags: 8:00 - 13:00 Uhr

ADRESSE

OrthopädieZentrum Maschen
Schulstraße 9
21220 Seevetal

Tel.: 04105-58 056-0
Fax: 04105-58 056-29

Schulter Ellenbogen Handgelenk Huefte Knie Fuss